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Yonex BWF World Championships Paris 2010
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23.08.2010
WM-Out für Jeanine Cicognini
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Von Daniel Frei
Die Schweizer Badmintonspielerin Jeanine Cicognini scheiterte an den Weltmeisterschaften in Paris an der als Nummer 13 gesetzten Russin Ella Diehl klar in zwei Sätzen. Das Mixed Dumartheray/Jaquet ist ebenfalls in der ersten Runde ausgeschieden. Erfreulicherweise ist aber ein deutlicher Aufwärtstrend im Schweizer Nationalteam spürbar.
Die deutlich besser klassierte Russin Ella Diehl kristallisierte sich wie erwartet als harte Erstrunden-Gegnerin für Jeanine Cicognini heraus. Im ersten Satz vermochte die Schweizerin die Partie bis zum 13:13 ausgeglichen zu gestalten. Danach zog jedoch die routinierte Russin zum 21:15 Satzerfolg weg. Dies konnte die Schweizerin vorerst wegstecken und erwischte einen guten Start in den zweiten Abschnitt. Doch die 4:1-Führung war nur von kurzer Dauer. Ella Diehl änderte ihre Taktik und zwang so die Schweizerin zu Eigenfehlern. Diehl gewann auch den zweiten Satz mit 21:15. Für Cicognini blieb nach 39 Minuten die Erkenntnis, dass sie an der Nummer 13 gesetzte Russin dran ist, aber zum ersten Teilerfolg noch ein harter Weg ist. Dies sah auch Nationaltrainer Asger Madsen. „Es ist wichtig, dass Jeanine mehr internationale Topturniere spielt und so ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt. Etwas weniger Eigenfehler und sie kann auch eine Ella Diehl bezwingen.“
Im Mixed räumte man der Schweizer Paarung Anthony Dumartheray/Sabrina Jaquet gegen das als Nummer 12 gesetzte koreanische Duo Hyun/Eun keine Chancen ein. Doch die Schweizer forderten die Gegnerschaft teilweise mehr als ihnen lieb war. Im ersten Spielabschnitt bleiben sie bis zur Satzmitte und einem 11:8 hartnäckig dran. Erst als die Favoriten einen Gang höher schalteten, wurde die Begegnung mit 21:11 in aller Deutlichkeit bewerkstelligt. Im zweiten Satz war die Leistung der Schweizer gar noch stärker und bis zum 7:7 verdient ausgeglichen. Und obwohl die Koreaner zum 16:8 davonzogen, gaben Dumartheray/Jaquet nicht auf und konnten noch auf 21:16 verkürzen. Mit dieser Leistung war auch Asger Madsen sehr zufrieden. „Die Serviceannahmen waren absolut top und verdeutlicht den Aufwärtstrend dieser sehr jungen Paarung. Zudem ist Anthony physisch deutlich stärker geworden.“
Die Stimmung im kleinen, aber feinen Schweizer Nationalteam stimmt. Am Dienstag spielt als letzte Schweizerhoffung das Damen-Doppel mit Sabrina Jaquet und Marion Gruber gegen ein starkes südkoreanisches Duo.
Resultate. Frauen Einzel. 1. Runde: Ella Diehl (Russ/13) s. Jeanine Cicognini (Sz) 21:15, 21:15. Mixed. 1. Runde: Ko Sung Hyun/Ha Jung Eun (SKor/12) s. Anthony Dumartheray/Sabrina Jaquet (Sz) 21:11, 21:16.
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