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Badminton Swiss Open 2012
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16.01.2012
Licht aus und Spot an - das Badminton Swiss Open erscheint in neuem Licht
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Von Daniel Frei
BASEL. Das Badminton Swiss Open 2012 in Basel wird zum sportlichen Highlight - im wahrsten Sinne des Wortes. Die weltbesten Spielerinnen und Spieler haben die Olympischen Spiele in London im Visier und nutzen das letzte wichtige Turnier in Europa um weitere Punkte für ihre Selektion zu gewinnen. Ein neuartiges Lichtkonzept verleitet dazu dem Topevent den richtigen Glanz.
Die Weltrangliste vom 3. Mai 2012 ist massgebend dafür, welche Spielerinnen und Spieler von der Badminton World Federation (BWF) aus für die Olympischen Sommerspiele in London qualifiziert sind. Danach entscheiden die Nationalen Olympischen Komitees darüber, wer ab dem 28. Juli 2012 definitiv am Start sein wird. Der Event in Basel ist vor London 2012 im internationalen Kalender das letzte wichtige Turniere in Europa. Damit darf mit einer ausgesucht guten Besetzung gerechnet werden, welche sich auf Augenhöhe mit dem Teilnehmerfeld in London befindet. Die eingegangenen ersten Meldungen bestätigen dies. China als sportlich stärkster Verband meldete die Weltmeisterin und Weltranglistenerste bei den Frauen, Wang Yihan, ebenso wie Chen Jin, seines Zeichens Weltmeister 2010 im Männer-Einzel. Beide haben das Swiss Open in Basel schon einmal gewonnen. Nach Jahren mit fast uneingeschränkter Dominanz tritt den Chinesinnen erfreulicherweise vermehrt Konkurrenz aus anderen Nationen entgegen. Allen voran die junge Inderin Saina Nehwal (BWF 4), welche in Basel als Titelverteidigerin an den Start gehen wird. Eine weitere Trouvaille ist der Olympiasieger von Athen im Männer-Einzel, der Indonesier Taufik Hidayat (BWF 9). Er ist immer noch fähig, die Besten der Welt zu schlagen und grosse Turniere zu gewinnen. Der Meldeschluss ist am 14. Februar 2012 und erfahrungsgemäss melden viele Verbände sehr kurzfristig ihre Spielerinnen und Spieler.
Harter Stand für Gastgeberland
Für Swiss Badminton ist dieses starke Teilnehmerfeld Segen und Belastung zugleich. Diese weltweite Resonanz samt TV-Live-Präsenz in mehreren Staaten im asiatischen Raum erschwert die Erfolgsaussichten am Swiss Open der eigenen Spitzenspieler. Jeanine Cicognini aus Brig figuriert nach einer Serie mit ermutigenden Resultaten momentan auf Platz 44 der Weltrangliste. Dies würde für eine Teilnahme in London ausreichen, sofern sie auch die Selektionshürde von Swiss Olympic schafft. Beim Turnier in Basel ist für die Schweizerin das Erreichen der zweiten Runde ein realistisches Ziel, hängt aber auch von der Auslosung ab. Liebäugeln mit einem Platz im Hauptfeld können ebenso Anthony Dumartheray und Sabrina Jaquet (Yverdon/ La Chaux-de-Fonds). Das Mixed befindet sich auf Platz 46 der Weltrangliste und damit wie Cicognini im Bereich des Cuts für Olympia.
Swiss Open im neuen Licht
Mit einem völlig neuen Lichtkonzept bekommen die Badminton Swiss Open in Basel in der St. Jakobshalle ein neues Gesicht. Möglich gemacht haben dies der neue Hauptsponsor Yonex, seines Zeichens Sportartikelhersteller aus Japan und führende Marke im Badmintonsport, und die Firma Habegger AG. „Neu wird der Zuschauerbereich abgedunkelt und in den Hintergrund gerückt“, erläutert Philipp Kurz von Yonex Schweiz das neue Konzept. „Im Gegenzug wird der Spielfeldbereich speziell ausgeleuchtet. Das gibt einen starken Kontrast und schafft eine Atmosphäre, in der sich alles auf das Geschehen auf dem Spielfeld konzentriert. Dazu wirkt die Halle elegant und fokussiert auf das Wesentliche: Den athletischen Sport mit dem schnellen Federball.“
Die Spielerinnen und Spieler, allesamt Profis auf dem Weg nach Olympia, kennen solche Lichtkonzepte von anderen Turnieren in Deutschland und England (z.B. All England Open) und die Vorfreude auf Basel ist entsprechend gross. Die Sicht wird viel besser und als Folge davon das Spiel und die Konzentration der Spielerinnen und Spieler. Die Zuschauer auf den Rängen profitieren gleichermassen: Exzellente Sicht, bessere Spiele, einmalige Atmosphäre - rundum ein ganz neues Zuschauererlebnis.
Die verwendeten Xenon-Scheinwerfer geben ein sehr helles Licht ab, ohne dabei viel Wärme zu entwickeln. Ausserdem sparen sie viel Energie. Pro Court werden 16 Scheinwerfer installiert, welche ein sehr natürlich wirkendes Licht erzeugen. Diese positiven Erfahrungen wurden anlässlich des letztjährigen Yonex German Open gezogen. Als eines der grössten Turniere Europas sind die Swiss Open in Basel ein Schaufenster des Sports. „Für uns sind die Swiss Open in Basel das grösste Turnier im Kalender. Wir freuen uns sehr, unseren Sport erstklassig ausgeleuchtet, und sichtbar bis ins kleinste Detail, präsentieren zu dürfen. Die Badminton Swiss Open werden dieses Jahr ein ganz neues Abenteuer werden“, ist Philipp Kurz überzeugt. Also, Licht aus und Scheinwerfer an - für die weltbesten Badmintoncracks…
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