Österreich, Lettland und Frankreich heissen der Reihe nach von Samstag bis Montag die gegnerischen Nationen, mit denen sich das Schweizer Team misst. Nationaltrainerin Nicole Schaller, welche das Team zusammen mit ihrem Kollegen Iztok Utrosa betreut, umreisst die Ausgangslage so: «Wir möchten uns in die Lage bringen, dass wir gegen Frankreich um den Gruppensieg spielen können.» Die «équipe tricolore» ist topgesetzt und dementsprechend hoch einzuschätzen. Das Wort Lospech wird von Nicole Schaller indes nicht bemüht: «Frankreich ist nicht ohne Grund die Nummer 1, aber genau aus diesem Grund gehen wir an eine solche EM. Wir wollen gegen die besten Nationen antreten können, das ist auch für die Entwicklung sehr wichtig.»
Das Schweizer Team um Santiago Araujo ist am Donnerstag hoch motiviert nach Spanien gereist. Die acht Gruppensieger spielen anschliessend ab den Viertelfinals um die Medaillen. Vor der Kür erfolgt aber die Pflicht: Ist das Schweizer Team gegen Lettland eher deutlich zu favorisieren, so ist dies im Auftaktspiel gegen unser Nachbarland nicht so klar der Fall. «Österreich hat ein ausgeglichenes Team, da müssen wir sofort liefern», sagt Nicole Schaller.
Ab dem 3. Dezember wird dann das Individualturnier ausgespielt. Santiago Araujo ist als Nummer 3 eingestuft und zusammen mit Louka Cesari im Doppel als Nummer 6. Die weiteren Spieler:innen, die für die Schweiz an der EM auflaufen werden, sind Quentin Boschung, Nathan Nguyen, Julietta Dübendorfer, Ainara Putri, Lucia Slinger, Kiara Var und Ella Germann.








