Headcoach Saber Afif und die acht Athlet:innen sowie die Niederländerin Kelly van Buiten, die mit Aline Müller im Doppel zusammenspannt, reisten am Donnerstag von Zürich aus in acht Stunden nach Indien, wo sie aufgrund der Zeitverschiebung um Mitternacht landeten. «Die Reise verlief gut, alles ging wie geplant», sagte Afif am Freitag, «die Grenzkontrolle und der Transport ins Hotel waren sehr speditiv. Nach dem langen Flug und einer kurzen Nacht lag der Fokus am Freitag darauf, die Körper etwas zu lockern und zurück zu den normalen Abläufen zu finden. In den nächsten beiden Tagen werden wir das Training etwas intensivieren.»
Gleich zwei Eisen im Feuer hat Swiss Badminton im Dameneinzel: WM-Debütantin Dounia Pelupessy (BWF 132) trifft dabei auf die Neuseeländerin Shaunna Li (125) und für Milena Schnider (131) gibt es bei ihrer zweiten WM-Teilnahme ein innereuropäisches Duell mit besonderer Note: Ihre Gegnerin wird die Ungarin Vivien Sandorhazi (92) sein, die erst letzte Woche als eine von mehreren Sparringpartnerinnen im Leistungszentrum Thalmatt bei Bern trainierte. Routinier Tobias Künzi (123) spielt im Herren-Einzel gegen den US-Amerikaner Garret Tan (95).
In den Doppel-Konkurrenzen war Glücksgöttin Fortuna am wenigsten gnädig mit Yann Orteu/Minh Quang Pham (87). Das Herrendoppel fordert die starken Lee Jhe-Huei/Yang Po-Hsuan (17) aus Taiwan. Das Mixedpaar Nicolas/Julie Franconville (101) ist gegen die Bulgaren Evgeni Panev/Gabriela Stoeva (110) sogar ebenso etwas besser klassiert wie Müller/Van Buiten (90) gegen Amy Ackerman/Johanita Scholtz (103) aus Südafrika.
Im Vorjahr gab es für die Schweiz beim Rendezvous der Weltbesten in der gesamten Woche einen Matchgewinnn. Dafür verantwortlich zeichneten Lucie Amiguet und die mittlerweile zurückgetretene Caroline Racloz im Damendoppel. Die asiatische Dominanz in dieser Weltsportart war in Paris vor zwölf Monaten einmal mehr eklatant: Der mit Abstand bevölkerungsreichste Kontinent der Erde war in den Endspielen komplett unter sich, dem «Rest der Welt» blieben nur gerade vier Bronzemedaillen.
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