Das erste Ziel für das Schweizer Team war das Erreichen des Gruppenfinales gewesen. Und die Equipe, betreut von Nicole Schaller und Iztok Utrosa zeigte sich auf der Höhe der Aufgabe und besiegt zuerst Österreich 3-2 und anschliessend Lettland 5-0. «Es waren gute Siege mit einem soliden Auftreten», sagt Nationaltrainerin Nicole Schaller, «das Team hat gut funktioniert und ich bin stolz, wie es alle gelöst haben. Alle waren parat, ihre Aufgabe zu erfüllen und die Verantwortung zu übernehmen auf dem Feld.»
Das zeigt sich auch an der Anzahl der Spieler:innen, die in Abwesenheit des erkrankten Santiago Araujo Siege holten: Julietta Dübendorfer gewann ihre beiden Einzel, Quentin Boschung blieb ebenfalls makellos und steuerte in Doppel und Mixed total vier Punkte bei, Louka Cesari im Doppel deren zwei. Ainara Putri war an drei Punkten beteiligt, und auch Nathan Nguyen und Kiara Var liessen sich einen Punkt gutschreiben.
Am Montag wartete dann eine Herkulesaufgabe als zweiter Teil des Ziels. Nun sollte Frankreich herausgefordert werden, die topgesetzte Nation und der Favorit auf EM-Gold. Julietta Dübendorfer verpasste im ersten Spiel den Satzgewinn nur knapp. Sie verlor den zweiten Satz im Einzel 21-23 und bestätigte ihre starke Form. Frankreich war auch in den weiteren Spielen stärker, siegte schliesslich 5-0 und qualifizierte sich souverän für die Viertelfinals.
Nicole Schaller fasste die Partie so zusammen: «Wir haben unsere aktuellen Grenzen aufgezeigt bekommen und sind noch nicht da, wo wir sein müssten, um Frankreich in Gefahr zu bringen. Jetzt müssen wir das so annehmen und schauen, was uns noch fehlt, um den nächsten Schritt zu machen und dann weiter daran arbeiten.»
Nach einem freien Dienstag geht es am Mittwochnachmittag weiter mit dem Start ins Individualturnier.
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