Gross ist die Vorfreude auf die Elite-SM 2026. Die hoch moderne AXA-Arena bietet eine perfekte Infrastruktur, um die besten Badminton-Cracks des Landes in ein optimales Licht zu rücken. Und diese honorieren die Bemühungen der Organisatoren vom BSC Vitudurum um Präsidentin Rahel Scheibling mit einmal mehr beeindruckender Leistungsdichte: 11 der 14 Spieler:innen des Nationalkaders werden am Wochenende im Einsatz stehen. Einzig Jenjira Stadelmann, Leila Zarrouk und Lorrain Joliat fehlen aufgrund von Verletzungen.
Ein Trio gewann die letzten sieben Titel
Im Herren-Einzel sind die Titelträger der letzten sieben Jahre am Start – und der Meistertitel führt in jedem Fall über sie. Topgesetzt ist Nicolas A. Müller, der Champion von 2022 und aktuell die Nummer 1 im Schweizer Ranking. Der Spieler des BC Zürich startet gegen Altmeister Oliver Colin und hat generell ein sehr schweres Tableau. Zu Müllers möglichen Halbfinalgegnern zählt Julien Scheiwiller, der den Titel-Hattrick anstrebt. In der unteren Tableauhälfte startet der vierfache Schweizer Meister Tobias Künzi aus der Pole-Position.
Julie Franconvilles beeindruckende Serie
Im Dameneinzel will Titelverteidigerin Julie Franconville eine bemerkenswerte Serie verlängern: sie hat in fünf der letzten sechs Austragungen Edelmetall gewonnen. Gemäss Papierform könnte es im Halbfinal zum Vergleich mit ihrer Vorgängerin Milena Schnider kommen, beide haben aber etliche Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. In der oberen Tableauhälfte ist Vorjahresfinalistin Dounia Pelupessy favorisiert, die formstarke Lausannerin strebt ihren ersten Elite-Titel an.
Kommt es zur Finalrevanche von Reykiavik?
Wie stark das Herrendoppel in diesem Jahr besetzt ist, zeigt sich daran, dass die Vorjahressieger David Orteu / Maxime Pierrehumbert ungesetzt sind. Titelfavoriten Nummer 1 sind Yann Orteu / Minh Quang Pham. Bei den Damen gebührt die Favoritenrolle Lucie Amiguet / Caroline Racloz und im Mixed ist die Affiche besonders spannend: Nicolas und Julie Franconville sind die Nummern 1, Yann Orteu / Caroline Racloz die Nummern 2 – der «logische» Final wäre gleichzeitig die Wiederholung des Endspiels von Reykiavik am vergangenen Sonntag.
Die Rückkehr nach 30 Jahren
Winterthur war lange nicht mehr Austragungsort des Highlights im nationalen Kalender. 1996 wurde zuletzt in der Eulachhalle gespielt – Silvia Albrecht triumphierte in allen drei Kategorien und Thomas Wapp holte zwei Titel. Robbert de Kock, der Präsident von Swiss Badminton, liess sich damals ebenfalls zwei Medaillen umhängen.
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