Mit diesem Zweifach-Triumph katapultierte sich die «grande nation» in die Top-Nationen der Weltsportart schlechthin. Und sie sind erst das zweite europäische Land, das an der gleichen WM mehr als eine Goldmedaille gewonnen hat. 1977 – bei der ersten WM – hatte Dänemark sogar dreimal triumphiert.
Das erste Gold sicherten sich Thom Gicquel/Delphine Delrue mit einem Dreisatz-Finalsieg gegen die topgesetzten Feng Yan Zhe und Huang Dong Ping. Tags zuvor hatten sie deren Landsleute Jiang Zhen Bang/Wei Ya Xin ausgeschaltet, die Turniernummern 2 und Bezwinger von Nicolas und Julie Franconville. «Es ist wunderbar, auf dem Podium zwischen zwei chinesischen Paaren zu stehen und die Nationalhymne zu hören. Noch vor zehn Jahren hätte in Frankreich niemand von einem solchen Resultat zu träumen gewagt», sagte Gicquel.
Mit Alex Lanier stand anschliessend ein Mann zuoberst, der schon lange als «Wunderkind» gehandelt wird. Schon zu Juniorenzeiten war der heute 21-Jährige überragend. 2024 gewann er dann als jüngster Spieler ein Super 750 und im letzten Jahr wurde er jüngster Einzel-Europameister. Dort besiegte er in den Medaillenrunden seine eher höher eingestuften Landsleute Christo und Toma Junior Popov.
In Delhi bewies er im Viertel-, respektive Halbfinal Ausdauer und besiegte Kunlavut Vitidsarn und Victor Lai jeweils nach Satzrückstand. Im Final hatte er dann Kodai Naraoka jederzeit unter Kontrolle.
Ebenfalls zwei Titel sicherte sich Korea: An Se Young wurde ihrer Favoritenstellung im Final gegen Akane Yamaguchi (JPN) gerecht und das Damendoppel wurde eine Beute von Baek Ha Naa/Lee Soo Hee: Sie besiegten die Weltnummern 1 Liu Sheng Shu/Tan Ning sicher in zwei Sätzen. Liang Wei Keng/Wang Chang sorgten schliesslich im Männerdoppel für einen versöhnlichen Abschluss für China.
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