Die im Juni angedrohten Kürzungen ab 2026 hätten das Erfolgsmodell Jugend + Sport in dieser Form gefährdet. Der Dachverband Swiss Olympic hatte sich in der Folge zusammen mit den Sportverbänden und den Jugendorganisationen bei der Politik und der Verwaltung gegen die Beitragskürzungen eingesetzt. Diese hätten den Breitensport hart getroffen und zu höheren Mitgliederbeiträgen bei Vereinen und zu höheren Teilnahmegebühren bei Sportlagern geführt. «J+S ist nicht nur ein Bewegungsförderprogramm: Es ist auch Präventionsmassnahme und Integrationsmotor. Es ist positiv, kann diese Erfolgsgeschichte nun unter gleichen Voraussetzungen weitergeschrieben werden», sagt Ruth Metzler-Arnold und dankt im Namen von Swiss Olympic allen Sportverbänden, Jugendorganisationen und allen weiteren Beteiligten, die sich für diesen für den Sport so wichtigen Entscheid des Bundesrats eingesetzt haben.
Der Bundesrat hat nun den Kredit für das erfolgreichste Sportprogramm der Schweiz nachträglich für 2025 um 20 Millionen Franken und in der Folge um 28 Millionen Franken erhöht. Der Dachverband Swiss Olympic begrüsst den Entscheid und dankt insbesondere Sportminister Martin Pfister für dieses wichtige Signal. Nun muss noch das Parlament dieser Erhöhung zustimmen. Swiss Olympic-Präsidentin Ruth Metzler-Arnold sagt: «Vorausgesetzt die Zustimmung des Parlaments, kann die Erfolgsgeschichte von J+S damit weitergeschrieben werden.»
Auch für Swiss Badminton ist die Krediterhöhung von grosser Bedeutung. Geschäftsführer Thomas Heiniger sagt: «Für den gesamten Schweizer Kinder- und Jugendsport ist dieser Entscheid von grosser Tragweite. Wir danken allen, die sich, angeführt von Swiss Olympic, in den letzten Monaten gegen die Beitragskürzungen eingesetzt hatten und wir danken vor allem auch dem Bundesrat für seinen Entscheid.»











