«Never change a winning team.» An diese altbekannte Formel hält sich die Badminton Lausanne Association – sie steigt mit gegenüber der letzten Saison unveränderter Formation ins Rennen. Es gab auch keinen Grund irgendetwas zu ändern. Mit fast spielerischer Leichtigkeit marschierte die BLA zuletzt zum zweiten Meistertitel in drei Jahren und dürfte auch in diesem Jahr der Titelfavorit Nummer 1 sein, sofern Verletzungspech ausbleibt.
Erneut ein Wörtchen bei der Vergabe der vorderen Plätze dürfte auch Zürich mitreden. Die positive Überraschung der letzten Saison muss allerdings zum Auftakt der Meisterschaft auf Teamstütze Nicolas A. Müller verzichten, der wie etliche andere Mitglieder des Nationalkaders internationale Turniere in Uganda bestreitet.
Auch in Afrika weilt Jenny Stadelmann, die vom BC Trogen-Speicher zum Team Argovia gewechselt hat. Die EM-Dritte von 2023, die nun mit ihrem Olympiakollegen Tobias Künzi im gleichen Team spielt, verpasst damit das Direktduell gegen die Ostschweizer – ebenso wie Trogens Leila Zarrouk. Die Nachwuchshoffnung bestreitet in Uganda das Doppel übrigens an der Seite von Stadelmann.
Der in den letzten Jahren sehr konstante BC Yverdon-les-Bains empfängt im dritten Spiel des Tages den BC Adliswil. Die Zürcher haben sich auf die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg massiv verstärkt, unter anderem mit der aktuellen Schweizer Nummer 1 Milena Schnider sowie mit Patrick Zbinden. «Wir sind ambitioniert und wollen in die Playoffs einziehen», umreisst Manager Martin Suter eines der beiden Saisonziele. «Daneben wollen wir vor allem unseren Zuschauenden attraktives Badminton zeigen und unseren jungen Spielern weiter die Chance geben, sich auf der ganz grossen Bühne zu präsentieren.» Spielfrei hat in der ersten Runde der Traditionsverein BC Uzwil, ebenfalls ein heisser Kandidat für die Playoffs.
Den vermehrten Einbau von Talenten haben sich die meisten Clubs auf die Fahne geheftet – ein Unterfangen, das dadurch erleichtert wird, dass nach dem freiwilligen Rückzug des BC Olympica-Brig und weil kein Club aus der NLB aufsteigen wollte, in diesem Jahr niemand absteigen wird.
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