Drei Einzel-Endspiele, ein Titel, aber auch Pech

Das Elite-Nationalkader ist weiter in Topform. Am Sonntag waren gleich drei Schweizer:innen in internationalen Endspielen – Erfolg und Pech lagen aber nahe zusammen.

Drei Einzel-Endspiele, ein Titel, aber auch Pech

Dounia Pelupessy gewann das International-Series-Turnier in Surinam und bewies in der Schlussphase grosse Resilienz – sie schaffte sowohl im Halbfinal wie auch im Final die Wende nach dem Verlust des Startsatzes. Die Lausannerin steht damit in der zweiten Jahreshälfte zum vierten Mal auf einem internationalen Podest und hat diese Woche die nächste Chance, ihre Formstärke unter Beweis zu stellen: In Guatemala ist sie als Nummer 2 gesetzt.

Julien Scheiwiller kämpfte sich an gleicher Stätte in den Final vor und bezwang auf dem Weg dorthin den Top-100-Spieler Mischa Zilberman. Eine Woche nach dem Titel in Trinidad und Tobago verpasste der Ostschweizer das Double knapp in drei Sätzen. «Ich spürte vom Vortag noch die Beine, zudem hat mir auch die brutale Hitze etwas zu schaffen gemacht. Mein Gegner hat es aber auch gut gemacht», analysierte Scheiwiller. Der 26-Jährige zieht aber eine sehr positive Zwischenbilanz: «Ich bin sehr happy mit diesen zwei Wochen. Jetzt will ich mich erholen und dann in Guatemala noch einmal voll angreifen.» Ebenfalls wichtige Punkte holten gleichenorts Nicolas A. Müller und Patrick Zbinden, die jeweils den Viertelfinal erreichten.

Viel Pech hatte dafür Jenny Stadelmann. Die Ostschweizerin verdrehte sich im Final des Future-Series-Turniers in Sambia beim Stande von 7-7 im ersten Satz den Knöchel und musste aufgeben. Die genaue Diagnose steht noch aus, Stadelmann muss aber auf die nächsten Events in Botswana und Südafrika verzichten und wird heute in die Schweiz zurückfliegen. «Ich bin sehr traurig», sagte Stadelmann, «und werde nun zuhause einen richtigen Check machen lassen.»

Hier siehst du die Tableaux von Surinam.
Und hier dasjenige von Sambia.