Am Tag nach dem vor allem auch mental überzeugenden Startsieg gegen die Bulgaren Evgeni Panev/Gabriela Stoeva war das erste Schweizer WM-Geschwisterpaar der Moderne noch um einiges stärker gefordert. Das chinesische Topduo, das in allen sieben Turnieren des Jahres mindestens die Viertelfinals erreicht hat, sowie den WM-Final des Vorjahres und das Endspiel der Tour Finals, war viel stärker als alle ihre bisherigen Gegner in der noch jungen gemeinsamen Karriere.
Die Franconvilles waren aber in beiden Sätzen vom ersten Punkt an bereit und gingen jeweils am Anfang in Führung, ehe sich die grössere Klasse der Asiaten jeweils doch noch sicher durchsetzte. Julie Franconville zog verständlicherweise dennoch eine positive Bilanz: «Es war ein Bonusspiel für uns und natürlich sehr schwierig. Sie sind nicht ohne Grund die Nummern 2 der Welt und wir haben versucht, sie so gut es geht, herauszufordern.»
Für die beiden Cracks des BC Yverdon-les-Bains war die WM ein Meilenstein in ihrer noch jungen Partnerschaft. Sie werden nun in der Weltrangliste in den Bereich von Rang 80 vorrücken und bringen sich damit in eine gute Position für ihr nächstes grosses Ziel – die Qualifikation für die European Games 2027.










