Nach den Einzeln führten die Schweizerinnen im Duell der bislang ungeschlagenen Teams 2-1. Dounia Pelupessy hatte das Spitzeneinzel in drei Sätzen verloren, danach punkteten Milena Schnider und Lucie Amiguet souverän.
In den Doppeln spielten die Bulgarinnen ihr ganze Stärke aus und so nützte der mutige und intelligente Schweizer Schachzug nichts, das Spitzendoppel auseinanderzureissen. Lucie Amiguet/Dounia Pelupessy und Caroline Racloz/Azkya Ruhanda blieben ohne Satzerfolg und so konnte Bulgarien jubeln und wird im Februar an der Endrunde in der Türkei teilnehmen.
Die Herren steigerten sich gegenüber dem Starttag und gewannen gegen Gastgeber Irland schliesslich 3-2. Alle drei Teams in der Gruppe haben eine Partie gewonnen und so musste der Rechenschieber bemüht werden. Irland bestreitet aufgrund des besseren Matchverhältnisses den Final der beiden Gruppensieger gegen Spanien, die Schweiz bleibt Gruppendritter.
Wie bei den Damen führte die Schweiz nach den Einzeln 2-1. Julien Scheiwiller verlor das Top-Einzel gegen den Lausanner Interclubspieler Nhat Nguyen, danach siegten aber der erneut souveräne Nicolas A. Müller und Debütant Lorrain Joliat, letzterer in einem phasenweise emotional geführten Marathonspiel.
In den Doppelbegegnungen verloren zuerst Yann Orteu/Minh Quang Pham in zwei engen Sätzen, danach siegten Nicolas Franconville/Tobias Künzi im letzten Match des langen Tages knapp in drei Sätzen und sicherten der Schweiz so den Sieg. Für Franconville war es – ebenso wie vorher für seinen WG-Kollegen Joliat - der erste Sieg im Nationalkader auf Elitestufe.
Resultate Damen.
Resultate Herren.












