Gegen die Topcracks war Endstation

Die EM im spanischen Huelva ist für das Schweizer Team am Donnerstag zu Ende gegangen. Alle drei Hoffnungen schieden gegen Topcracks deutlich aus.

Gegen die Topcracks war Endstation

Die Schweizer Gegnerinnen und Gegner zählten an diesem Donnerstag ausnahmslos zur absoluten Weltelite. Anders Antonsen ist die Nummer 3 in der Weltrangliste, Line Christophersen die Nummer 20 und das englische Paar Ben Lane/Sean Vendy belegt Rang 15. Dementsprechend waren die Aufgaben für alle Schweizerinnen und Schweizer enorm schwierig. In den Einzeln wie auch im Doppel holten Milena Schnider, Tobias Künzi und Yann Orteu/Minh Quang Pham je 23 Punkte.

Diesen Niederlagen zum Trotz haben die Schweizer Vertretungen in Huelva trotz der Absenz des Spitzendoppels mit Medaillenpotenzial Lucie Amiguet/Caroline Racloz und weiterer verletzungsbedingter Absenzen beachtliche Leistungen erzielt. Einzig Dänemark (17), Frankreich (9), England (8) und Deutschland (7) stellten mehr Einzel und Paare in den Achtelfinals als die Schweiz, der dies wie der Ukraine, der Türkei und Spanien viermal gelang. Der Aufwärtstrend und das Etablieren in der erweiterten europäischen Spitze hält somit für die Cracks des Trainerteams Saber Afif, Jeremy Poy, Nicole Schaller und Agung Ruhanda an.

Nebst Tobias Künzi, der bereits seinen vierten EM-Achtelfinal bestritt und sich damit über bemerkenswerte Konstanz ausweist gab es in Südspanien zwei erfreuliche Premieren: Nicolas und Julie Franconville überstanden erstmals gemeinsam eine Runde bei einem Grossanlass und auch für Yann Orteu/Minh Quang Pham war der Achtelfinaleinzug eine Premiere.