Get to Know Jorina Jann

In unserer Serie «Get to know» stellen wir euch heute die Thurgauerin Jorina Jann vor.

Get to Know Jorina Jann

Jorina, was bedeutet Badminton für dich?

Am Anfang war es einfach nur ein Hobby. Über die Jahre ist es dann mit zunehmendem Aufwand immer wichtiger geworden. Natürlich macht mir Badminton auch heute noch viel Spass, das ist die Grundvoraussetzung, um langfristig dranzubleiben und Erfolg zu haben. Insgesamt ist es aber logischerweise viel seriöser geworden.

Wo sieht du dich im Badminton in fünf Jahren?

Ich möchte dann gerne bei der Elite an Europameisterschaften und Weltmeisterschaften teilnehmen. Ein Ziel von mir ist es auch, eines Tages die Asiaten herauszufordern. Dieses Ziel ist allerdings besonders hochgesteckt und es wartet noch viel Arbeit auf mich, um auf dieses Niveau zu kommen, zum Beispiel in den Bereichen Konstanz und Ausdauer.

War es immer klar, dass du eher aufs Doppel und Mixed setzen willst als aufs Einzel? 

Als ich noch jünger war, habe ich sehr gerne und oft auch Einzel gespielt. Mit der Zeit ging die Tendenz immer klarer zum Doppel und Mixed, auch, weil ich da erfolgreicher war. In diesen Disziplinen gefällt mir vor allem das Teamwork, es müssen ganz viele Faktoren passen, damit man richtig gut zusammenspielen kann. 

Wie hast du deinen Umzug 2025 vom Kanton Thurgau in den Kanton Bern erlebt?

Es ist schon anders, sehr anders im Raum Bern und war am Anfang eine grosse Umstellung. Aber es ist cool hier. Die Leute haben mich sehr herzlich willkommen geheissen, man kann hier wirklich sein, wie man will. Insgesamt sind die Menschen etwas gelassener und langsamer als bei mir zuhause.

Was vermisst du am meisten aus deiner alten Heimat?

Den Bodensee und die Äpfel. Und auch die Erdbeeren sind an keinem anderen Ort so gut wie im Thurgau.


Wie sieht dein idealer Tag aus, wenn für einmal kein Badminton auf dem Programm steht?

Ich schlafe so richtig aus. Dann folgt ein ausgiebiger Brunch und danach besuche ich ein Museum. Anschliessend geht’s weiter mit shoppen und käfelen und den Abschluss macht ein feines Nachtessen. 
 

Wenn du nicht Badmintonspielerin wärest, was würdest du beruflich dann machen?

Vermutlich irgendetwas im Bereich Kommunikation. Eine meiner Stärken ist, dass ich viel und gut reden kann, und dies mit allen Leuten.

Mit welchen drei Begriffen würden dich deine Freundinnen charakterisieren?

Hilfsbereit, lustig und kommunikativ.