Was bedeutet Badminton für dich?
Ganz viel, eigentlich fast alles. Es hat als Hobby angefangen und mittlerweile ist es viel mehr als das. Der Fokus in meinem ganzen Alltag ist auf Badminton ausgerichtet, es bedeutet mir also sehr viel.
Wo siehst du dich im Badminton in fünf Jahren?
Ich hoffe, dass ich dann im Elite-Nationalkader einen fixen Platz habe. Ich würde auch gerne im Ausland Interclub spielen irgendwann. Generell möchte ich auf einem höheren Niveau sein als jetzt.
Du verbindest Ausbildung mit Sport, besuchst in Bern die Feusi-Schule. Wie sieht dein Fahrplan aus?
Meine Sport-Handelsschule dauert vier Jahre. Die ersten zwei Jahre habe ich im Sommer abgeschlossen und das war der rein schulische Teil. Jetzt mache ich zwei Jahre lang das Praktikum bei der Technischen Fachschule Bern, wo ich zu 40 Prozent arbeite und bis jetzt bringe ich gut alles unter einen Hut. Am Morgen kann ich ins Training, danach arbeite ich am Nachmittag und danach gehe ich nochmals ins Training.
Gab es für dich früher auch andere Sportarten?
Ja, ich habe sehr viele Sportarten ausprobiert. Ich habe Fussball gespielt, vier Jahre lang auch Eishockey, als Goalie bei Düdingen, das hat mir sehr grossen Spass gemacht. Geräteturnen habe ich auch gemacht, dann war ich im Unihockeyclub und habe Tennis gespielt. Ich habe wirklich alles gemacht, was mir Spass gemacht hat. Zusätzlich habe ich aber immer auch Badminton gespielt und darauf war der Hauptfokus. Etwa ab der 5. Klasse habe ich das Badminton mehr und mehr intensiviert.
Wer ist dein Vorbild auf dem Platz?
Der Däne Rasmus Gemke. Er ist technisch und taktisch sehr gut, aber nicht überragend. Aber er ist läuferisch top und er gibt nie auf, er macht sehr vieles über den Kampf. Diese kämpferische Einstellung gefällt mir enorm und das möchte ich für mich selber auch mitnehmen.
Hast du einen speziellen Tick?
Ja, ich bin «FaxeKondiaholic». «FaxeKondi» ist ein dänisches Erfrischungsgetränk auf der Basis von Zitrusfrüchten und ich trinke Unmengen davon.
Bei welchem Film musstest du weinen?
Da kommen mir zwei in den Sinn. Einerseits Le Mans 66, die Geschichte von Ford gegen Ferrari. Ich bin kompletter Formel-1-Freak, und lasse mir zu diesem Thema ohnehin gar nichts entgehen. Und dann bei Top Gun: Maverick am Schluss.
Wie sieht dein perfektes Wochenende ohne Badminton aus?
In jedem Fall schaue ich Formel 1, wenn ein Rennen stattfindet. Ich verfolge wirklich alles, auch jedes Training,und wenn sie irgendwo in Übersee unterwegs sind, stehe ich auch mitten in der Nacht auf. Ich mache auch sehr gerne Sport allgemein, wie zum Beispiel Paddel spielen oder Fussball spielen. Ohne Sport ginge es gar nicht, wenn ich zwei Tage still sitze, werde ich unangenehm.
Wie würden dich deine Freunde mit drei Begriffen beschreiben?
Ehrgeizig, zurückhaltend, hilfsbereit.











