Milena Schniders effizienter Arbeitstag

Milena Schnider hat an den EM in Huelva wie am Vortag Tobias Künzi und die Geschwister Franconville ebenfalls ihre Auftaktpartie überstanden . Die Ustermerin besiegte die Kroatin Jelena Buchberger in drei Sätzen.

Milena Schniders effizienter Arbeitstag

Ein Match gewonnen und zwei Runden weiter – das nennt man maximale Effizienz. Dieses Kunststück ist Milena Schnider nun am Dienstag in Spanien gelungen. Gegen die junge Kroatin Jelena Buchberger, im Ranking genau 50 Positionen hinter Schnider klassiert, siegte sie nach Verlust des Startsatzes doch noch sicher, im dritten Satz mit 21:10.

In der 2. Runde hätte sich die Zürcherin eigentlich am Mittwoch mit Carolina Marin messen müssen. Die spanische Überspielerin hat letzte Woche als Folge ihrer dritten Knieoperation ihre Karriere beendet, figuriert aber immer noch im Tableau. Nächste Gegnerin Schniders ist am Donnerstag im Achtelfinal wahrscheinlich die als Nummer 2 gesetzte Dänin Line Christophersen.

Yann Orteu und Minh Quang Pham mussten für ihren Startsieg lange kämpfen. Die Romands gewannen schliesslich gegen das türkische Duo mit 21:15 Burga Aktas/Emre Sonmez im dritten Satz und verdienten sich dadurch ein Rendezvous mit dem britischen Starduo Ben Lane/Sean Vendy, das auch schon die Swiss Open in Basel gewonnen hat.

Zu Ende gegangen ist ihre erste gemeinsame EM für das Geschwisterpaar Franconville. Nicolas und Julie Franconville hielten mit der Turniernummer 4 Mads Vestergaard/Christine Busch (DEN) zwar gut mit und wehrten sich ansprechend, verloren aber beide Sätze. 

Am Mittwoch startet als letzter Schweizer nach einem Freilos auch Julien Scheiwiller ins Turnier. Der Ostschweizer misst sich mit dem Polen Dominik Kwinta, der gegen Scheiiwillers Adliswiler Interclub-Kollegen Noah Haase (NED) keine Probleme kannte.

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