Dass das Schweizer Team mit so vielen Medaillen wie noch nie von einer Para-Badminton-EM zurückkehren würde, war schon vor dem Halbfinaltag klar. Doch nun sollte neben der Quantität auch die Qualität noch grösser werden. Und das Team lieferte: Luca Olgiati eröffnete zusammen mit dem Italiener Yuri Ferrigno den Reigen der Erfolgsmeldungen, anschliessend blieben sowohl Cynthia Mathez wie auch Ilaria Olgiati in ihren Einzel-Halbfinals ungefährdet.
Es folgte der Höhepunkt des Tages, Luca Olgiatis Zweisatzsieg gegen den starken Franzosen Thomas Jakobs. Nachher zeigten sich Cynthia Mathez/Ilaria Olgiati im Doppel so dominant wie erwartet und den erfolgreichen Tages-Abschluss machte wiederum Ilaria Olgiati an der Seite des Italieners Yuri Ferrigno. Einzig Marc Elmer musste gegen den starken Deutschen Rick Hellmann als Verlierer vom Feld und wird damit Bronze gewinnen. Hellmann spielt im Final wie in Rotterdam gegen Luca Olgiati.
Angesichts der bisherigen Leistungen stehen die Chancen gut, dass am Sonntag noch einmal eine Steigerung gegenüber der letzten EM erfolgen wird: In den Niederlanden zeichneten Cynthia Mathez/Ilaria Olgiati für die einzige Goldmedaille verantwortlich.
Sechs EM-Finals mit Schweizer Beteiligung
Die Schweizer Delegation ist an der Para-Badminton-EM in Istanbul weiterhin nicht zu stoppen und sorgte auch am Samstag für eine neue Bestmarke. In sieben Halbfinals gab es sechs Siege – und damit im Minimum sechs Silber-Medaillen.











