Endstation bedeutete für die Vertretung von Swiss Deaf Sport schliesslich das weltbeste Doppel aus Thailand. Die beiden Schweizer zeigten eine sehr gute Leistung und waren ziemlich nahe an einem Satzgewinn. Ihr Meisterstück hatten sie im Achtelfinal gemacht, als sie sich gegen die Dänen durchsetzten – ohne ihr bestes Badminton zu zeigen. «Sie haben aber einen Weg gefunden, sich durchzukämpfen, weil sie den Sieg unbedingt wollten. Manchmal kommt es auch darauf an, wenn es sonst nicht wie gewünscht läuft», sagte Sabrina Zander.
Die Nationaltrainerin hatte auch im Einzel Grund zur Freude. Zeno Baldegger, Marvin Müller und Danny Müller überstanden allesamt die Gruppenphase und jeder des Trios gewann mindestens ein Spiel. In der ersten Runde der Direktausscheidung trafen dann leider Baldegger und Danny Müller aufeinander. Baldegger gewann das interne Duell und erreichte somit den Achtelfinal, wo er die Strapazen langsam spürte und gegen einen starken Chinesen verlor. Marvin Müller seinerseits scheiterte im Sechzehntelfinal am späteren Bronzemedaillengewinner aus Hongkong.
Sabrina Zander zog am Schluss ein sehr positives Fazit: «Unsere Athleten haben sowohl im Doppel wie auch im Einzel überzeugt. Es konnte nicht unbedingt erwartet werden, dass alle drei die Gruppenphase überstehen. Alle haben erstmals in einer so grossen Halle gespielt und sind damit bestens umgegangen. Sie sind noch jung und es kommen viele weitere internationale Anlässe! Auch organisatorisch war alles super und sehr professionell aufgegleist.»
Hier geht es zu den Resultaten.
Und hier kannst du mehr über Swiss Deaf Sport erfahren.
Starke Schweizer Leistungen an den Deaflympics
Für die Schweizer Badminton-Cracks sind die Deaflympics in Tokio beendet. Im Doppel erreichten Zeno Baldegger/Marvin Müller bei den Weltspielen der Gehörlosen die Viertelfinals.











