Zwei knappe und bittere Niederlagen für die Schweizerinnen

Die Schweizerinnen waren am Starttag der Swiss Open nahe an Siegen, unterlagen letztlich aber doch. Lucie Amiguet/Caroline Racloz scheiterten in der Startrunde im Hauptfeld und Milena Schnider in der Qualifikation.

Zwei knappe und bittere Niederlagen für die Schweizerinnen

Die Stimmung am Abend war ausgezeichnet, als Lucie Amiguet/Caroline Racloz gegen die Thailänderinnen Hathaithip Mijad/Napapakorn Tuungkasatan ihren Sechzehntelfinal im Damendoppel bestritten.  Und die Schweizer Meisterinnen begannen hervorragend und führten im Startsatz dank offensivem und variablem Spiel 18-12. Anschliessend konnten sie aber die Kadenz nicht ganz durchziehen und gewannen bis zum 0-4 im zweiten Satz nur noch einen von dreizehn Punkten. -

Trotz einer kämpferisch starken Leistung und grossem Support durch die einheimischen Fans schafften die Schweizerinnen die Wende nicht mehr. Und so zogen die Asiatinnen, die in der Weltrangliste um zehn Positionen besser klassiert sind, schliesslich in die Achtelfinals ein.  I    

Hauchdünn am Platz im Hauptfeld war Milena Schnider in der ersten Partie des Tages mit Schweizer Beteiligung vorbeigeschrammt. Die Zürcherin, die aus der Reserveliste nachgerückt war, hatte im zweiten Satz gegen die um 39 Positionen besser klassierte Dänin Anna Ryberg sogar einen Matchball, unterlag schliesslich aber nach knapp 70 Minuten Spielzeit. «Ich war so nahe dran, es tut natürlich weh, so zu verlieren», sagte die Ustermerin. 

Am Mittwoch geht es aus Schweizer Sicht am Nachmittag und frühen Abend weiter: Der Reihe nach versuchen Dounia Pelupessy, Julien Scheiwiller sowie Nicolas und Julie Franconville eine Überraschung gegen deutlich besser klassierte Widersacher:innen zu schaffen.