Am Freitag setzte sich das Schweizer Team in Zornheim mit 4:3 durch. «Es war eine sehr gute Leistung unsererseits», bilanzierte Nicole Schaller, welche das Team in Deutschland zusammen mit Iztok Utrosa betreute. Besonders in den Einzelpartien. aber auch im Damendoppel, spielten die Schweizerinnen stark auf. «Im entscheidenden Spiel haben wir dann die Nerven behalten und auch die Körpersprache war sehr positiv», sagte Schaller. Die Punkte sicherten Sanna Germann, Nishka Sharma, Santiago Araujo sowie das Doppel Victoria Dübendorfer/Nishka Sharma. Wie ausgeglichen alles ablief, zeigt sich daran, dass sowohl bei den Sätzen wie auch bei den gespielten Punkten absoluter Gleichstand herrschte (8:8, 288:288).
Tags darauf trat der Gastgeber in Mühlacker mit einem noch etwas stärkeren Lineup an, drehte den Spiess um und konnte sich seinerseits über einen 4:3-Sieg freuen. «Sehr schade, wir hätten auch gegen dieses Team gewinnen können, schafften es aber nicht, in den Einzeln an die Leistungen vom Vortag anzuknüpfen», erklärte Schaller. Den einzigen Einzelpunkt holte Nishka Sharma, dazu auch das Doppel mit Victoria Dübendorfer. Die Zürcherin gewann auch das Mixed mit Léo Crlier.
Die beiden Länderspiele waren für den ältesten Schweizer Nachwuchs äusserst wertvoll. Knappe zwei Monate vor der EM in Ungarn seien sie insbesondere eine wertvolle Standortbestimmung gewesen, sagte Schaller: «Es war eine super Erfahrung. Wir wissen nun, wo wir stehen, aber auch, wo wir den Feinschliff machen müssen. Es war super cool, kurz vor der Sommerpause noch einmal einige Tage miteinander für diese Länderspiele verbringen zu dürfen.»
Hier gibts alle Resultate vom Freitag.
Und nachfolgend die Resultate vom Samstag:
Leon Kaschura - Santiago Araujo 23-21, 21-13
Mats Wohlers – Nathan Nguyen 21-10, 21-12
Lisa Paula Bonnemann – Sanna Germann 18-21, 21-19, 21-15
Sarah Nickel – Nishka Sharma 21-23, 21-19, 15-21
Linus Emmerich/Maike Iffland – Léo Crelier/Victoria Dübendorfer 18-21, 21-12, 19-21
Linus Emmerich/Fynn Ohliger – Santiago Araujo/Léo Crelier 21-16, 21-12
Kalliope Hermel/Maike Iffland – Victoria Dübendorfer/Nishka Sharma 20-22, 21-17, 15-21









